Dienstag, 27. Juli 2010

Außenputz - Erfreuliche Nachrichten

Heute war der Bauleiter der Verputzerfirma vor Ort. Zur Klarstellung: Es war der Bauleiter des direkten Auftragnehmers von Gussek und nicht von dem ausführenden Subunternehmer.
Wir haben uns zusammen alles angeschaut und danach sachlich besprochen. Der Bauleiter kam zu dem klaren Ergebnis: Es wurde handwerklich an vielen Stellen unsauber gearbeitet. Außerdem sei der Zustand, in dem die Baustelle verlassen wurde, nicht die Arbeitsweise, die in seiner Firma gängige Praxis ist.
Nun wird das ganze Haus nochmal verputzt. Erst muss nochmal ein Glattputz und dann ein komplett neuer Edelputz aufgetragen werden. Zudem hat er zugesagt, dass alles komplett gereinigt wird, insbesondere auch die Stellen am Haus unseres Nachbarn. Notfalls muss dort nochmals nachgestrichen und Dachziegeln ausgetauscht werden.
So wie es aussieht, wird der neue Verputz von seinen eigenen Handwerkern aufgebracht. Den Subunternehmer möchten wir eigentlich nicht mehr auf unserer Baustelle sehen.

Glücklicherweise wird die Sache mit dem Verputz ein gutes Ende nehmen. Das hoffen wir ganz fest !!
Jedoch bleibt als Manko, dass das Gerüst nun ewig lang stehen bleiben mußte und wir so mit den weiteren Erdarbeiten erheblich in Verzug geraten sind.

Montag, 19. Juli 2010

Wieder der Außenputz

Und wieder das Thema Außenputz:
Die Gipser waren ein paar Tage später da um ihr Werk zu vollenden, die schadhaften Stellen auszubessern und die Dreck und Schmierereien, die sie hinterlassen haben, zu beseitigen.
1. Vollendung des Werks: Auf der Seite zu unserem Nachbarn hatte das angelieferte Material nicht ausgereicht. Also hat man mal soweit verputzt bis die Eimer leer waren. Als das neue Material kam, hat man weiter gearbeitet. Wie zu erwarten war, sieht man jetzt einen unschönen Ansatz zwischen den beiden Flächen, eine durchgehende „Naht“.
2. Schadhafte Stelle ausbessern: Hier kann man eher von einer „Verschlimmbesserung“ sprechen. Zwar wurden die Stellen, an denen der Putz fehlte, ausgebessert, dafür wurden die anderen Bereiche mit weiterem Putz überzogen, so dass sich erhabene Bereiche gebildet haben, die noch unschöner aussehen. Die Putznester wurden mit „Farbbrühe“ aus dem Putzeimer mittels Pinsel überstrichen. Hier ist jetzt die Körnung fast nicht mehr sichtbar, außerdem glänzen diese Stellen. Teilweise wurden die Stellen auch gar nicht ausgebessert, z.B. die oberen Teile der Fensterlaibungen.
3. Dreck und Schmierereien: Das Gebälk wurde fast vollständig gereinigt und überstrichen. Fast! Zwischendurch ist wohl die Farbe ausgegangen, dort wurde grob gewischt. Den Rest hat man gelassen, es gibt ja Bauherren;die nichts anderes zu tun haben, als die – ich muss es jetzt einfach sagen – Sauerei zu beseitigen: Da man beim Verputzen wohl einige Fenster offen stehen ließ, waren die Innenrahmen dick mit Putz verschmiert. Diesen bekam man nur mit der Spachtel ab, mit dem Ergebnis, dass die Rahmen nun verkratzt sind. Die Fliesen im Eingangbereich waren ebenfalls verschmiert, meine Frau hat dort mühsam mit der Bürste knapp zwei Stunden geschrubbt. Selbst die Tapete im Eingangsbereich war bespritzt. Die Wand unseres Nachbarn ist ebenfalls verschmiert, ich bin mal gespannt wie man dieses Problem löst. Ebenso die Dachziegeln unseres Nachbarn: Hier hat man angeblich schon sauber gemacht! Aha! Überall noch Putzreste, die Dachanschlussleisten sind noch schmutzig usw., usw., usw.
Vergangenen Montag war unser Bauleiter vor Ort und hat sich alles abgeschaut. Er ist auch nicht vollständig mit der Arbeit zufrieden. Es wurden Bilder gemacht und an die Auftragnehmer der Firma Gussek weiter geleitet. Zu bemerken ist hier, dass der Auftragnehmer nicht gleich der ausführenden Firma ist. Dies war ein Subunternehmer. Eine Rückmeldung gab es bis jetzt noch nicht. Eines ist klar: So bleibt das nicht. Wir haben Qualität gekauft, also wollen wir auch Qualität haben, Punkt aus basta!!
Immerhin hat der Bauleiter das Gerüst teilweise abbauen lassen, damit wir endlich den Wasseranschluss legen lassen können. Trotzdem nervt das Gerüst gewaltig, da wir alle anderen Arbeiten im Außenbereich nicht durchführen können. Das ist umso ärgerlicher, da unser Erdbauer schon in den Startlöchern steht.

Es gibt aber auch erfreuliche Nachrichten:
Die Schreiner waren hier und haben die Fußböden verlegt, die Türen gesetzt, alle Silikonfugen gemacht und einige Restarbeiten erledigt, d.h. der Innenausbau ist fast vollständig. Hier wurde ordentlich gearbeitet.
Übermorgen kommt unsere Küche, auch das ist erfreulich.

Montag, 5. Juli 2010

Außenputz - Besserung in Sicht

Ich war eben auf der Baustelle und habe Klartext geredet und den Gipsern die ganzen Stellen gezeigt.
Sie haben versprochen, alle Stellen ordentlich abzuschließen. Teilweise lag es wohl am extrem heißen Wetter, der Verputz ist fast auf der Kelle angetrocknet. Manchmal sein es auch so, dass man das Ergebnis erst sieht, wenn der Putz abgetrocknet ist.
Ein weiteres Problem gibt es noch: Das angelieferte Material reicht nicht aus. Hoffentlich kommt bald frisches, damit die Arbeiten endlich abgeschlossen werden können.
Nun gut, dann hoffen wir mal das Beste.

Sonntag, 4. Juli 2010

Kein schöner Sonntag

Eigentlich wollte ich heute nach Belgien auf den Flugtag der dortigen Luftwaffe fahren. Nachdem ein paar Flugzeuge abgesagt hatten, bin ich zu Hause geblieben und wollte auf der Baustelle etwas Aufräumen. Dies stellte sich im Nachhinein als Fehler heraus. Guter Dinge fuhr ich los, insbesondere weil die Maler eine tolle Arbeit abgeliefert hatten und auch wegen der gut gelaufenen Erdwärmebohrung.
An der Baustelle angekommen, war ich verwundert, da das ganze Haus mit Ausnahme der Seite zum Nachbarn fertig verputzt war. Da haben die Gipser wohl am Freitag lange gearbeitet.
Als ich mir das Resultat aus der Nähe anschaute musste ich leider ein paar unschöne Stellen feststellen. Als erstes ist das Dachgebälk mit Putz verschmiert. Ich gehe mal davon aus, das hier noch gereinigt wird. Das eigentliche Arbeitsergebnis sieht teilweise nicht so gelungen aus: An manchen Stellen fehlt etwas Putz, an anderen Stellen wurde halbtrockener Putz noch mal nachgearbeitet was zu unschönen Putznestern geführt hat. Auf den Flächen sieht man teilweise ungleichmäßige Körnung, die Fenster- und Türlaibungen sehen ziemlich bescheiden aus. Eins steht fest: SO kann das nicht bleiben!!

Der ganze Sonntag war vermiest, selbst jetzt – etwa vier Stunden später – ich zitiere aus einem Pixi-Buch unserer Tochter: „Die kleine Prinzessin ist außer sich vor Wut“.

Und was lernen wir daraus: Manchmal ist es besser zu Hause zu bleiben (oder nach Belgien zu fahren).

Unser Bauleiter ist schon „gemailboxt“.






Mittwoch, 30. Juni 2010

Noch ein paar Erdwärmebohrungsbilder

Hier wird die Bohrung verpresst. Die Art des Verpressens ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal einer Erdwärmebohrung. Was bedeutet Verpressen? Das Einbringen eines Zement-Tonerdegemisches, welches die Bohrung versiegelt und die Sonden mit dem Gestein/Erdreich verbindet.
Unsere Bohrung wurde von unten nach oben verpresst, d.h. das Zement-Tonerdegemisch wurde vom Ende der Bohrung aus eingebracht. Nur so ist sicher, dass die gesamte Bohrung ausgefüllt und auf der kompletten Länge mit dem Gestein verbunden ist. Weniger qualitätsbewußte Bohrfirmen verpressen von oben nach unten und bringen das Zement-Tonerdegemisch von oben ein. Da dieses Gemisch aber erst das Wasser, das im Loch steht, verdrängen muss, kann es das ganze Loch nicht versiegeln. Meistens sind dann nur die oberen Meter versiegelt und die Erdwärmebohrung bringt nicht ihre volle Leistung.

Dazu wurde zu den Sonden ein Schlauch in das Loch eingeführt und von unten das Zement-Tonerdegemisch eingebracht. Hier sieht man deutlich, wie das Wasser aus dem Loch fließt, da es von dem Gemisch verdrängt wird.


Jetzt ist das Loch komplett aufgefüllt, man sieht die Verpressmasse.

Das fertige Loch. Heute wird nochmal etwas Gemisch nachgefüllt.
Hier die Gesteinsproben für die Genehmigungsbehörde.

Und noch ein Bild der verputzten Hauswand



Erwärmebohrung, Malerarbeiten und Gipser

Gestern war „Großkampftag“ auf der Baustelle. Gleich drei Firmen waren tätig.
Zuerst haben die Maler fertig tapeziert und mit dem Streichen angefangen. Der Kolonnenführer hat uns gestern Abend die bisherigen Arbeiten gezeigt: Sehr sauber gearbeitet! Der Malerfirma muss man hier ein großes Lob aussprechen.
Dann sind – mit drei Wochen Verspätung – endlich die Gipser für die Außenwände angerückt und haben begonnen, die Armierung und den Grundputz aufzubringen. Heute muss erst noch der Gerüstbauer kommen und ein paar Sachen umbauen, damit alle Stellen der Hauswand erreicht werden können. Anfang nächster Woche kommt dann der Edelputz.

Und dann kam noch die Firma für die Erdwärmebohrung. Eine höchst interessante Sache. Ein Loch mit rund 60 Metern wurde gebohrt, heute ist kommt das zweite dran.
Ich habe mich mit dem Bohrmeister länger unterhalten, ein wirklich netter Mann. Er hat mir alles erklärt. Negativ an der Sache war, dass der bestellte Container für das Bohrgut mehr Loch als Container war und deshalb ein anderer Container kommen musste. Dadurch haben sich die Arbeiten um fast 3 Stunden verzögert.
Ich habe mal ein paar Bilder mit Erklärungen angefügt:



Hier sieht man den Bohrturm und den LKW mit Werkzeug, Kran usw. für Bohrung. Die Bohrung war gerade beendet und die Männer waren dabei, das Bohrgestänge zurückzuziehen.
Der geübte Leser dieses Blogs erkennt sicherlich, dass die Giebelwand der Garage fertig verkleidet ist. War fast einen ganzen Samstag Arbeit.



Hier sieht man das Bohrgestänge im Erdreich.



Hier werden die Ersonden eingeführt, pro Bohrung sind es zwei Stück.

Auf diesen Haspeln waren die Sonden aufgespult.

Mittwoch, 23. Juni 2010

Ein paar Bilder der Garage

Ich hatte ja schon geschrieben, dass wir von unserem Zimmermann versetzt wurden. Deshalb haben wir das Dach der Garage komplett selbst aufgeschlagen. Das hat mich etwas Gehirnschmalz gekostet, Dinge wie Sinus und Cosinus, die ich schon seit Jahren nicht mehr angewandt hatte, wurden wieder ausgegraben, um das Gebälk zu berechnen und dann die Dachüberstände an das Ziegelmaß anpassen. Wie man sieht, hat alles gepaßt.
Viel Werkzeug haben wir nicht gebraucht: Kettensäge für den Firstballken, eine große Handkreissäge zum Zurechtschneiden der Sparren, eine Stichsäge für die Sättel, Bohrmaschine, Wasserwaage, Winkel und noch so ein paar Kleinigkeiten.

Hier ist gerade das erste Sparrenpaar montiert.



Die Sparren haben wir unten fertig konstruiert und dann nach oben zum Annageln gegeben. Am Schluss waren wir mit dem Sägen fast schneller als die "Nagler" auf dem Dach.


Und hier das fertig gedeckte Dach, es fehlen nur noch die Endkappen für die Firstziegel.


Detailansicht der Sparrenköpfe, ein paar Stellen müssen noch nachgestrichen werden.

Ein paar Bilder vom Innenausbau

Nachdem die Außenansicht des Hauses ja immer noch gleich ist, hier ein paar Bilder des Innenausbaus:

Hier die frisch verlegte Fussbodenheizung. Hier wurde sauber gearbeitet. Wichtig: Alle Zimmer komplett hochauflösend fotografieren,dann das Raster ausmessen, bei uns sind es 13 x 13 cm. Falls man später wirklich mal ein Loch in den Fussboden bohren muss, kann man sich an Hand des Fotos orientieren und eine Stelle suchen, wo kein Rohr liegt.


Hier ein Bild von der fast fertigen Treppe. Eine solche Podesttreppe kann man - wenn es vom Platz her passt - nur empfehlen. Sie ist nicht viel teurer und sie lässt sich einfach besser laufen.
Unsere Tochter ist auch dieser Meinung.

Ein Blick in die Dusche im DG. Man sieht die Sitzablage und das bodengleiche PCI-Board.

Dienstag, 22. Juni 2010

Vielen Dank!

Vielen Dank für das gezeigte Interesse an unserem Bautagebuch!
Unglaubliche 13.000 Seitenzugriffe konnten wir seit Beginn verzeichnen, täglich sind es zwischen 20 und 40 Aufrufe. Hoffentlich geht das so weiter :-)

Elektro- und Wasserinstallation, Maler, Gipser und Schreiner

Es hat sich wieder einiges getan.
Letzte Woche waren die Installateure hier und haben die Wasser- und Strominstallation fertig gestellt. Sieht alles ordentlich aus und die Räume werden dadurch langsam ausgefüllt.
Gestern kamen die Schreiner, um heute und morgen die Treppen einzubauen. Außerdem rücken heute die Maler an, um mit den Tapezierarbeiten zu beginnen.
Für morgen sind auch noch die Gipser für den Außenputz avisiert. Diese hätten eigentlich schon vor 1 ½ Wochen loslegen sollen. Durch das lang anhaltende schlechte Wetter sind sie leider etwas in Verzug gekommen, was aber nicht weiter schlimm ist. Wir hoffen, dass der Termin für den Außenputz jetzt dann aber auch eingehalten wird, damit endlich mal das Gerüst abgebaut wird. Die ganzen Rohrarbeiten (Frischwasser, Regenwasser) können solange nicht ausgeführt werden.
Die Garage hat jetzt ein gedecktes Dach. Freitagmittag ging es los, Samstag um 15 Uhr war es dann vollendet. Hat alles prima geklappt.

Montag, 14. Juni 2010

Estrich schief, Fliesenarbeiten sind beendet

Am Montag Mittag traf ich auf der Baustelle ein. Eigentlich wollte ich an der Garage weiterarbeiten. Es waren zwei Fliesenleger anwesend, die aber relativ untätig waren. Auf meine Nachfrage zeigten sie mir den Estrich im Bereich Flur, Duschbad, Küche, HWR. An diesen Stellen hatte er einen erheblichen Höhenunterschied. Dieser war so gravierend, dass in diesem Bereich keine Fliesenarbeiten möglich waren. Ebenso gestaltete es sich im Bad des Dachgeschosses. Weiterhin waren Dehnfugen an der falschen Stelle gesetzt, bzw. sie fehlten ganz.
Na klasse, unsere Befürchtungen hinsichtlich der Estrichleger bewahrheiteten sich. Rücksprache mit dem Bauleiter: Am nächsten Morgen kommt eine Firma, die die Sache wieder in Ordnung bringt. Die Fliesenleger waren natürlich auch sauer, so ging ihnen ein ganzer Tag verloren.
Als am nächsten Tag unser Bauleiter eintraf, war bereits der Estrich unter der strengen Aufsicht der Fliesenleger ins Lot gebracht, teilweise wurde er abgeschliffen, teilweise wurde Ausgleichsmasse aufgebracht. Die unnötigen Dehnfugen wurden armiert und mit Spezialharz vergossen, neue Dehnfugen wurden eingebracht. Durch den Pfusch hatten wir zwar keinen direkten Nachteil, aber Aufregung und Ärger gab es trotzdem.
Nun konnten die Fliesenarbeiten losgehen. Diese waren am Freitag beendet. So 100% zufrieden sind wir im Moment damit leider auch nicht, im Flur liegen ein paar Fliesen etwas tief. Hier bedarf es noch Rücksprache mit dem Bauleiter.


Außerdem waren diese Woche der Energieversorger und die Abwasserwerke vor Ort. Das Abwasser ist komplett verlegt. Das Frischwasser liegt leider nur bis zur Grundstücksgrenze, da das Gerüst eine weitere Verlegung nicht zuließ. Strom liegt auch schon im Dach.

Zur Garage gibt es auch ein paar Neuigkeiten: Unser provisorisches Dach, bestehend aus einer Plane, hat den sintflutartigen Regen am Mittwoch und den Sturm am Donnerstag stark beschädigt überstanden. Glücklicherweise hatten wir noch eine zweite Plane, die wir am Samstag aufgezogen haben.
Der Sichtbereich des Dachstuhls ist mit Holz verkleidet und wurde am Samstag grundiert. Ab heute Abend folgt der zweimalige Endanstrich.

Montag, 7. Juni 2010

Große Fortschritte

Es wird mal wieder Zeit für ein Update.
Nachdem eine Woche lang eigentlich nichts am Haus passiert war, rückten die Installateure an, eine Firma aus dem Kreis Altenburg. Sie verlegten zuerst alle Abwasserleitungen und gossen die Löcher um die Leerrohre mit Beton aus. Danach ging es weiter mit den Frischwasserleitungen und dem Anschließen der Verteiler der Fußbodenheizung. Zwei Tage später trafen dann noch die Elektriker der gleichen Firma ein, die die Elektro-Rohinstallation weiter erledigten und den Hausverteilerkasten setzten. Nach ziemlich genau einer Woche waren alle Wasser- und Elektoarbeiten erledigt. Alles sieht sauber und ordentlich aus. Zwei kleine Problemchen:
Der Anschluss für den Brauseschlauch im unteren Duschbad wurde werkseitig falsch gesetzt. Dies bemerkten die Handwerker jedoch und versetzten den Anschluss nach Rücksprache mit uns und dem Bauleiter.
Eines der Leerrohre für Strom/Telekom/Gas wurde übersehen und deshalb nicht für den Estrich verlängert. Dies hatte ich jedoch noch rechtzeitig bemerkt und nach Rücksprache mit dem Bauleiter selbst erledigt.
Kaum verließen die Installateure das Haus, trafen auch schon die Trockenbauer – eine Firma aus Nordhorn - ein. Sie montierten die restlichen Rigipsplatten samt Dämmung und führten die Spachtelarbeiten durch. Auch hier wurde ordentlich gearbeitet.
Dann kamen die Heizungsbauer und verlegten die Fußbodenheizung. Dies geschah in unseren Augen fast im Rekordtempo. Dämmung einbringen, Folie verlegen, dann die Leitung antackern und am Verteiler anschließen. Danach noch einen Drucktest. Viel länger als fünf Stunden waren die beiden Handwerker nicht am Werk. Tadellose Arbeit.
Zwei Tage später kamen dann die Estrichleger. Estrichverlegung ist wohl am Bau eines der Gewerke, bei dem am meisten gepfuscht wird, vor allem dann, wenn der Sub-Sub-Sub-Sub-Unternehmer auf die Baustelle kommt. Dies endet dann in einer geballten Fachkompetenz, weil der Bruder des Schwagers, davon der Onkel, weiß, wie man Estrich schreibt. Deswegen sahen wir den Arbeiten mit gemischten Gefühlen entgegen.
Über die Qualität der Arbeiten kann ich noch nicht viel sagen, da wir das „Werk“ noch nicht im Detail begutachtet haben. Außerdem hat sich unser Bauleiter angekündigt, der sich die Arbeiten dann genau anschauen soll.
Die ausführende Firma aus dem Großraum Stuttgart machte auf mich nicht den kompetentesten Eindruck:
Anruf um 10:30 Uhr: Wir haben keinen Schlüssel für das Haus. Da wir beide unterwegs waren, gestaltete sich das nicht ganz unproblematisch. Als ich dann ca. 45 Minuten später zur Baustelle kam um aufzuschließen, betraten die Handwerker das Haus und fragten mich wo „die Leiter sei“. Ich erklärte Ihnen, dass es hier keine Leiter gibt, sondern dass alle Firmen ihre eigene Leiter mitbringen. „Wie sollen wir jetzt nach oben kommen“? Eigentlich sollte das ja nicht mein Problem sein. Nach langem Hin- und Her besorgte ich dann beim Nachbarn eine Leiter, unter der strengen Anweisung, diese ja im gereinigten Zustand zurückzugeben.
In der Hoffnung, dass die Arbeiten dann bald losgehen, wartete ich, leider ging es nicht los, da der Zement noch nicht angeliefert war.
Als ich dann um 14 Uhr wieder auf die Baustelle kam, waren die Arbeiten voll im Gange. Offensichtlich herrscht im Moment bei den Estrichlegern Werkzeugknappheit, deshalb hatte man sich meiner Baueimer, Mörtelkübel, Folien usw. bedient. Ich habe ja nichts dagegen wenn man die Sachen verwendet, aber man kann ja vorher wenigstens fragen.
Auch scheint es ein Problem zu sein, unter den Estrichschlauch eine Folie zu legen. Der Schlauch wurde an der frisch gespachtelten Wand und Decke herumgezogen, so dass dort jetzt überall schwarze Flecken sind.
Außerdem haben die Arbeiter von ihrem Chef wohl kein Stück Holz zum Abziehen des Estrichs mitbekommen. Deswegen hat man von meinen guten, gehobelten Latten verwendet, die ich hinter der Garage gelagert habe. Diese Latten finden nun ein Ende im Abfallcontainer.
Irgendwann war dann das Werk vollendet und die Arbeiter verließen die Baustelle. Dort steht jetzt übrigens noch ein Teil meines mit Estrich verschmierten Werkzeuges. Ich bin mal gespannt, wer das sauber macht. Immerhin bekam ich die Leiter gereinigt zurück.

Übrigens macht die Garage sehr gute Fortschritte. Nachdem wir am letzten Wochenende die Decke eingezogen und mit Spanplatten belegt hatten, telefonierte ich absprachegemäß mit dem Zimmermann. Dieser hat uns dann mal kurzerhand versetzt. Also: Selbst ist der Mann! Ich habe das Dach 1:10 skizziert, alle die benötigten Längen, Einschnitte sowie die Ziegelmaße und -längen berechnet und dann das Holz und sonstige Material bestellt. Am Samstag um 16:00 Uhr stand das Gebälk komplett, alles passte wie berechnet.

In den nächsten Tagen folgen noch ein paar Bilder.

Dienstag, 18. Mai 2010

Großes Hausaufbau-Update

So, endlich gibt es ein Update. Wir hatten leider vorher keine Zeit, da auch die ganze Zeit an der Garage weitergearbeitet wurde.
Als ich Freitag Morgen aus dem Fenster schaute, regnete es schon wieder. Glücklicherweise hatte Petrus Erbarmen und es blieb ab ca. 08:30 Uhr trocken. So konnten die Gussek-Handwerker nun endlich mal richtig, ohne störende Wettereinflüsse, ans Werk. Stück für Stück wurden die Wände eingebaut, so dass nach rund zwei Stunden das komplette Dachgeschoss stand. Dann ging es weiter mit dem Spitzboden. Auch dieser war schnell montiert, so dass bereits nach der Mittagszeit mit dem Aufbau des Daches begonnen werden konnte. Zügig leerten sich die LKW-Pritschen und um ca. 18:00 Uhr hatten es die Handwerker geschafft: Das Haus war regendicht und sie konnten endlich Richtung Heimat fahren.
Im Erdgeschoß sah es mittlerweile auch schon wesentlich besser aus: Der Boden war schon teilweise abgetrocknet und aus den Decken tropfte nur noch ganz vereinzelt das Wasser. Alle Fenster waren gekippt, um eine gute Durchlüftung zu erzeugen.
Samstags gab es dann endlich mal schönes Wetter, 15 Grad und größtenteils Sonnenschein. Dies nutzen wir zur Fertigstellung des Garagenmauerwerks und zur Trocknung des Hauses. Als wir am Samstag Abend die Baustelle verließen, war der Boden im Erdgeschoß fast komplett abgetrocknet und auch die Decke sah schon ganz gut aus. Die Spanplatten des Fußbodens im Dachgeschoß waren auch fast komplett abgetrocknet.
Sonntags regnete es wieder den ganzen Tag, glücklicherweise war das Haus regendicht.
Montags ging es dann zügig weiter. Überall wurde gearbeitet: Das Dach wurde noch mal ausgerichtet und endmontiert, Elektroarbeiten, Dämmarbeiten, die Regenrinnen wurde angebaut usw.
Dienstag rückten wir dann gegen 12 Uhr an, um den Handwerkern ein Pfälzer Mittagsessen zu servieren und siehe da: Das Dach war bereits bis auf die Anschlüsse zum Nachbarhaus gedeckt. So, jetzt hatten wir erstmals ein „richtiges“ Haus.
Mittwochs ging es dann weiter: Als die Handwerker die Baustelle verließen, war der Rohbau fast fertig. Durch den wetterbedingten Zeitverlust sind noch ein paar Dämm- und Rigipsarbeiten offen, die noch erledigt werden.
Mittags kam noch der Bauleiter der Firma Gussek um die Arbeiten abzunehmen und den Wasserschaden zu begutachten. In der Decke ist wohl noch ein wenig Restfeuchte, die aber unproblematisch ist und bei konsequenter Lüftung auch recht schnell entweicht.

Zusammenfassend kann man sagen, dass was wettermäßig chaotisch begann nun ein gutes Ende nahm. Die Handwerker lieferten eine klasse Arbeit! Durch ihren Einsatz am Freitag, der normalerweise für sie schon Wochenende ist, wurde das Haus regendicht und es konnte Schlimmeres verhindert werden.

Optisch sind wir auch sehr zufrieden, das basaltgraue Holz bzw. die basaltgrauen Fenster in Verbindung mit den weinroten Ziegeln sehen sehr edel aus. Ingesamt macht alles, insbesondere die verbauten Materialien, einen sehr wertigen Eindruck.

Vielen Dank nochmals an die Truppe unter Führung von Polier Herrn F. für die tolle geleistete Arbeit.







Weitere Aufbaubilder












Donnerstag, 6. Mai 2010

Ein paar Impressionen aus einem nassen Gussek-Haus

So tropft das Wasser durch die Decke:



Unser Wohnzimmer:


Das Neuste auf dem Markt: Wasserführendes Stromkabel:


Der Flur:


Im Moment muss man das Ganze wohl mit etwas Galgenhumor tragen. Alles andere bringt nichts. Übrigens, es regnet immer noch.

Der glücklichen Braut regnet es in den Schoß ...

... hoffentlich kann man das Sprichwort auch auf Fertighäuser übertragen.
Die Handwerker von Gussek haben heute Morgen schon ganz früh angefangen, die ersten Wände zu stellen. Als ich vor dem Mittag dort war regnete es ganz leicht und man war dabei, die Deckenteile einzubauen.
Mittlerweile schüttet es wie aus Eimern, wir trauen uns irgendwie gar nicht auf die Baustelle. Im Moment hilft es eigentlich nur, auf die Erfahrung der Handwerker zu vertrauen, denn "Die wissen schon was sie tun". Hoffentlich.
Ich glaube, dass es im Internet keine Wetterseite gibt, die wir noch nicht abgesurft haben. Das Ergebnis ist leider immer das Gleiche, Regen, Regen, Regen, den ganzen Tag.

Und wieder ist Feierabend. Die armen Handwerker haben pitschnass die Arbeiten eingestellt. Die Decke zum 1. OG ist komplett montiert. Da der Regen nicht nachließ, hat der Polier entschieden, die Arbeit abzubrechen und das Haus mit einer Plane abzudecken. Zwar ist die Decke schon recht nass geworden - es tropft mächtig aus ihr heraus - was aber wohl nicht so schlimm sei. Die Deckenelemente würden recht schnell trocknen. Hoffen wir das Beste.
Wesentlich schlimmer wäre es gewesen, wenn die Decke zwischen 1. OG und dem Dachboden nass geworden wäre. Die Feuchtigkeit, die sich hier sammelt könnte nicht entweichen, was erhebliche Nachbesserungsarbeiten nach sich zieht.
Morgen soll das Wetter wesentlich besser werden. Wenn alles gut geht, ist das Haus morgen regendicht und kann austrocknen.
Drückt uns bitte die Daumen.

Auch nochmal vielen Dank an die fleißigen Handwerker der Firma Gussek, die bei dem *BAD* Wetter ausharrten und jetzt einen Tag länger als geplant fern der Heimat unser Haus montieren müssen.

Mittwoch, 5. Mai 2010

Im Moment leider kein Hausaufbau

Schon ganz früh waren die Handwerker von Gussek vor Ort. Alles stand bereit, die Hauselemente auf 3 LKWs, alles Werkzeug, der Kran.
Leider macht im Moment das Sturmtief "Ulrike" einen Strich durch die Rechnung. Böhen bis zu 65 km/h, ab heute Abend sind bis zu 40 Liter Regen gemeldet.
Durch den starken Wind ist es zu gefährlich, die Hauselemente mit dem Kran zu montieren. Der viele Regen ist ebenfalls nicht förderlich, da die Wände sonst zu nass werden.
Gegen Mittag entscheidet es sich wie es weiter geht.

Es ist entschieden, heute geht nichts mehr. Mal sehen wie es morgen wird.

Freitag, 30. April 2010

Termin mit dem Bauleiter der Firma Gussek

Am Mittwoch war unser zukünftiger Bauleiter vor Ort. Er prüfte die Voraussetzungen für die Hausmontage, z.B. Anfahrtswege, Kranstellplatz und Bauwasser bzw. -strom.
Zusätzlich nahm er die Bodenplatte ab. Bei der Vermessung zeigten sich Höhendifferenzen von 1,5 cm was innerhalb der Toleranz liegt. Also alles bestens.
Wir möchten nicht unerwähnt lassen, dass die Bodenplatte der Garage, die wir mit dem Laser vermessen hatten, nur eine Höhendifferenz von 0,5 cm hat.

Donnerstag, 22. April 2010

Nun haben wir eine "hochoffizielle" Gussek-Baustelle

Die Tage war wohl jemand von Gussek auf unserer Baustelle und hat ein entsprechendes Schild aufgestellt. Nun haben wir eine "hochoffizielle" Gussek-Baustelle.
Übrigens sind heute Steine und Mörtel für die Garage gekommen. Morgen geht es mit dem Mauern los.

Mittwoch, 21. April 2010

Termin für den Hausaufbau steht fest

Nun ist es soweit!
Am 05.05.2010 rücken die Gussek-Handwerker an, um unser Haus zu stellen. Ich werde gleich mal Urlaub einreichen.
Falls jemand zum Zuschauen kommen möchte ist das kein Problem. Bitte einen Kommentar mit e-Mail-Adresse hinterlassen, ich melde mich dann zurück. Ort: In der Nähe von Landau/Pfalz.