Mittwoch, 21. April 2010

Termin für den Hausaufbau steht fest

Nun ist es soweit!
Am 05.05.2010 rücken die Gussek-Handwerker an, um unser Haus zu stellen. Ich werde gleich mal Urlaub einreichen.
Falls jemand zum Zuschauen kommen möchte ist das kein Problem. Bitte einen Kommentar mit e-Mail-Adresse hinterlassen, ich melde mich dann zurück. Ort: In der Nähe von Landau/Pfalz.


Dienstag, 20. April 2010

Weitere Bilder der Garagen Bodenplatte
















Die Bodenplatte der Garage ist fertig
















Am Wochenende haben wir die Bodenplatte für die Garage betoniert. Ganz klassisch.
Donnerstags haben wir abends begonnen, die Schalung aus Maurerdielen zu stellen. Glücklicherweise hatten wir ja am Wochenende vorher alles eingemessen, so mussten wir nur eine Schnur spannen und konnten uns dann an dieser orientieren. Als Abstützung dienten Dachlatten, die wir mühevoll mit dem Vorschlaghammer in den Schotter trieben. Freitags ging es dann schon um 14 Uhr weiter. Die Schalung vervollständigen, Folie auslegen, ein Leerrohr einbauen, Abstandhalter für die Stahlmatten einbringen. Dann eine Lage sog. „Schlangen“, die als Abstandhalter zwischen den beiden Stahllagen dienen. Dann ging es an das Verdrahten der Schlangen. Nachdem wir dann noch die zweite Lage Stahl eingebracht hatten, wurde weiter verdrahtet. Dann war der Tag gelaufen.
Am Samstag Morgen arbeiteten wir noch zwei Körbe und entsprechenden Stabstahl für zwei Säulen ein, auf denen dann später die Dachkonstruktion aufliegt. Gerade als wir fertig waren, traf unser „Garagen-Bauleiter“ ein, ein guter Kumpel von uns, Bauingenieur von Beruf. Mit kritischem Blick prüfte er die Bewehrung, alles o.k. Er wird später auch ab und zu einen Blick auf unser Haus werfen.
Dann kam das Warten auf den Beton. Ich hatte übrigens bei der Firma Cemex sog. „Aqua-Beton“ - ein besonders fließfähiges Produkt - bestellt, was sich später als großen Vorteil herausstellte. Als dann der erste Mischer ankam, wurde er von unserem „Polier“, einem erfahrenen Bauherren und ehemaligen Transportbetonfahrer eingewiesen. Zusätzlich kam noch ein Betontechniker von der Firma Cemex vor Ort, da das Betonwerk den Zement umgestellt hatte und man sich vor Ort von der Qualität überzeugen wollte.
Als die erste Ladung aus dem Mischer lief, trauten wir unseren Augen nicht. Der Beton war sehr flüssig und verteilte sich fast von alleine in der Schalung. Auch ist ein Rütteln mit der Rüttelflasche nicht erforderlich. Der Beton verdichtet sich nahezu von selbst, der Techniker meinte, wir sollen einfach ein wenig durch die Schalung laufen und gut ist. Die zweite Mischer traf ein und füllte die Schalung komplett. Es blieben nur ca. 100 l übrig, gut gerechnet. Dann haben wir die Oberfläche noch geglättet.
Nach erledigter Arbeit gab es dann noch ein zünftiges Vesper.
Mittags haben wir dann den Beton noch mit Folie abgedeckt, um Rissbildungen zu vermeiden.

Insgesamt haben wir sicherlich etwas länger gebraucht als die Profis, aber ich denke, dass wir gute Arbeit gemacht und eine sehr schöne Oberfläche hinbekommen haben, wobei das bei der Bodenplatte des Hauses keine so große Rolle spielt, da hier ja noch der Estrich kommt.





Donnerstag, 15. April 2010

Bohrgenehmigung für die Erdwärme erteilt

Gestern kam der Bescheid der Stadtverwaltung, dass wir eine Erdwärmebohrung durchführen dürfen. Hat ja "bloß" 6 Wochen gedauert.
Natürlich ist das Ganze nicht kostenlos, rund 235 Euro an Verwaltungsgebühren würde ich nicht gerade als Schnäppchen bezeichnen.

Mittwoch, 14. April 2010

Noch ein paar Bodenplatten Bilder
















Die Bodenplatte ist fertig

Am Dienstag (06.04.10) rückte die Firma Gussek und Wolts an, um unsere Bodenplatte zu betonieren. Ich hatte extra schönes Wetter bestellt. Kurz nach 8 Uhr waren die beiden Handwerker dann vor Ort. Gleich nach ihrer Ankunft ging es dann auch schon los, das Schnurgerüst wurde aufgebaut und die Höhe der geschotterten Fläche überprüft. Kaum war dies geschehen, wurden die Streifenfundamente auch schon mit der Sprühdose angezeichnet. Einer der Handwerker hob diese nun mit dem Bagger aus, während der andere begann die vielen Leitungen für Abwasser, Erdwärme usw. zu verlegen.
Als ich nach der Mittagspause zurückkam, waren die Fundamente komplett ausgebaggert und die Rohrarbeiten in den letzten Zügen. Kurz darauf rollte auch schon die Betonpumpe an. Die Arbeiter richteten noch den Fundamenterder und den Stabstahl der als Zerrbewehrung dient.
Dann floss auch schon das graue Nass, ruck zuck waren die Fundamente betoniert. Was mich jedoch schon die ganze Zeit beschäftigte war die Tatsache, dass ich nirgendwo eine Schalung sehen konnte. Wird die eventuell von einem örtlichen Unternehmen geliefert? Hier kam aber recht schnell die Lösung: Die Schalung besteht aus armierten Styrodurplatten, die ca. 10 cm tief in das Fundament eingearbeitet und dann an Hand des Schnurgerüstes ausgerichtet werden. Nach dem Einbringen der Styrodurplatten haben die Handwerker noch die Außenkanten geglättet und packten dann zusammen.
Als ich am zweiten Tag um 08:15 Uhr an der Baustelle eintraf, waren die beiden Handwerker schon sehr fleißig: Die Schalung war komplett mit Folie ausgelegt und auch Stahlmatten waren fast komplett verarbeitet. Kurz darauf traf auch schon die Betonpumpe samt Betonmischer ein und die Bodenplatte wurde betoniert. Dann wurde der Beton noch abgezogen und kurz nach 10:30 Uhr waren alle Arbeiten erledigt. Wahnsinn wie schnell das Ganze voran ging. Nach einem deftigen Pfälzer Frühstück rückten die Handwerker dann ab, sie hatten am gleichen Tag noch eine Baustelle in der Nähe von Köln einzurichten.
Ich bekam den Auftrag, die Bodenplatte die nächsten zwei bis drei Tage täglich mindestens einmal zu gießen was ich dann auch tat.

Wenn nichts gravierendes dazwischen kommt, wird am Wochenende die Bodenplatte der Garage betoniert. Ausgemessen ist schon alles, glücklicherweise hat ein guter Kumpel von mir ein Laser-Nivelliergrät. Sonst ist auch schon alles organisiert, Stahlmatten, Baudielen, Holzpflöcke, Werkzeug usw. Jetzt muss nur noch das Wetter passen.












Sonntag, 28. März 2010

Termin für die Bodenplatte steht

Am Freitag habe ich mit unserem Bauleiter telefoniert:
Am Dienstag nach Ostern (06.04.2010) kommt unsere Bodenplatte.
Baustrom und -wasser bekommen wir von unserem Nachbar, ein Stromzähler und eine Wasseruhr liegen schon bereit.

Sonntag, 21. März 2010

Erdarbeiten beendet

Am Donnerstag ist der Bagger abgerückt.
Die Firma Tiator hat tolle Arbeit geleistet. Die Straße ist gekehrt, die Baustelle wurde sauber verlassen. So soll es sein.
Nun hat auch unsere Tochter ihren ersten eigenen "Sandkasten".

Freitag, 12. März 2010

ERSTER SPATENSTICH

Den haben wir nicht selbst gemacht, sondern der Bagger unseres Erdbauers.
Eigentlich war der Beginn für nächste Woche geplant. Heute Morgen rief Herr Tiator an und meinte, dass sie freie Kapazitäten hätten und deswegen heute beginnen würden.
Schaut selbst:

Ortstermin mit dem Bauleiter und Erdbauer

Am 09.03.10 hatten wir einen Ortstermin mit dem Bauleiter von Gussek und Wolts. Bei diesem Termin war auch unser Erdbauer anwesend. Nach der Besichtigung des Grundstückes haben wir geklärt wie es mit den im Werkvertrag enthaltenen Erdarbeiten aussieht. Diese werden durch unseren Erdbauer miterledigt und getrennt an Gussek berechnet.
Unser Erdbauer ist übrigens die Firma Tiator aus Herxheim bei Landau. Von den vier eingereichten Angeboten war es das tansparenteste und auch das günstigte. Die Angebote hatte wir übrigens vorher von Gussek und Wolts prüfen lassen und hier kam man zu dem gleichen Ergebnis.

Bemusterung

Auf Grund unseres „Autoproblems“ sind wir morgens recht früh aufgestanden. Nach dem Frühstück fuhren wir zur ersten VW-Werkstatt (der großen). Dort wollte man sich unseres Problems nicht wirklich richtig annehmen, „keine Termine“ – „ob wir dazu Zeit haben“. Nein, dass wollten wir nicht hören. Also zur nächsten VW-Werkstatt (die kleine). Dort war man sofort bereit, unser Auto schnell zu reparieren. Wir bekamen sogar einen kostenlosen Leihwagen. Das nenne ich Service.
So, nun ab zu Gussek. Dort angekommen, parkten wir bei der Haus-Manufaktur. Am Empfang wurden wir freundlich empfangen und zu unserem Bemusterer (offiziell heißt es Fachberater) begleitet. Und siehe da, ein bekanntes Gesicht! Herr G. war vorher als Planungsarchitekt für Gussek unterwegs und hatte auch unser Haus geplant. Nun ist er wieder fest im Innendienst, eben als Fachberater.
Nach einem Tässchen Kaffee gab es ein kurzes Vorgespräch. Herr G. stellte dar, dass er nicht nur „Schriftführer“ ist, sondern uns auch immer ehrlich beraten möchte. Natürlich geht der Bauherrenwunsch seiner Meinung nach immer vor, aber bevor etwas ganz daneben geht, würde er eingreifen. Das fanden wir schon mal klasse, denn ohne fachkundige Beratung geht es wirklich nicht. Noch mal zur Klarstellung: Unser Haus hat die Ausstattung Primus SF (Schlüsselfertig) Stand 04/2009. Es kann natürlich sein, dass sich mittlerweile das ein oder andere geändert hat, insbesondere sollte man bedenken, dass es noch die Ausstattungslinie „Castell“ gibt, die mehr beinhaltet. Übrigens ist dies in der Bemusterungshalle recht einfach gelöst: 3 *** sind Standard Primus. 4 **** sind Standard Castell und bedeuten für Primus einen geringen Aufpreis. 5 ***** sind immer aufpreispflichtig.
Nachdem wir noch ein paar allgemeine Sachen bezüglich unseres Hauses geklärt hatten ging es dann auch los. Zuerst die Außenfarbe: Hellgrau. Alles außer weiß kostet übrigens Aufpreis, hier 200,- Euro. Die Holz-Alu-Fenster sind außen komplett basaltgrau, innen weiß. Die Fensterbänke silbern und alle sichtbaren Holzteile des Dachstuhles ebenfalls basaltgrau. Die Pfetten haben wir in der Form 45 Grad ausgesucht. Unsere Haustüre hat ein Seitenteil, alles mit Klarglas. Das Seitenteil ist normalerweise aufpreispflichtig, wir hatten es jedoch schon im Werkvertrag enthalten. Für die Türe gibt es sechs oder sieben verschiedene Ausführungen. Bei den Türgriffen kommt man schnell in den aufpreispflichtigen Bereich, wir haben jedoch den Standardgriff genommen. Dann fehlten noch die Dachziegel. Alle Betonziegel sind inbegriffen, Tonziegel in den Farben naturrot und kupferrot engobiert auch. Wir wollten aber weinrot. In engobiert kosten die rund 600 Euro Aufpreis. Uihh! Da aber weinrot so gut zu unserem grauen Haus passt, haben wir den Aufpreis in Kauf genommen. Vollständig glasierte Ziegel sind übrigens noch teurer. Hier kann man mit mindestens 1000 Euro rechnen. So, außen war unser Haus fertig. Nur noch die Fenstergriffe und –bänke aussuchen. Hier gibt es schöne Modelle im Standard.
Nun ging es langsam in den Innenbereich. Die Türen und -griffe waren recht schnell ausgesucht: weiß lackiert, Griffe in L-Form, Edelstahl. Auch hier bietet Gussek genügend Auswahl. Und dann war auch schon Mittag, die Zeit vergeht wirklich wie im Fluge.
Dann direkt zur Treppe. Hier gibt es fast unzählbare Varianten an Pfosten, Handläufen und Stäben. Auch hier ist vieles im Standart, z.B. Edelstahlstäbe. Holzmäßig waren wir ein wenig enttäuscht, hier gibt es nur Buche keilverzinkt ohne Aufpreis. Alle anderen Holzarten sind aufpreispflichtig, zwischen 500 und 1500 Euro. Allerdings ist Buche keilverzinkt ein schönes, zeitloses Holz.
Dann der Laminat. Hier waren wir uns recht schnell einig, da wir vorher schon die Prospekte von Haro hatten. Eiche Landhausdiele, gekalkt, Verlegerichtung quer zur Traufe.
Dann kam die erste Hürde: die Fliesen. Hier musste Herr G. erstmals seine Beraterqualitäten unter Beweis stellen. Grundsätzlich muss man sagen, dass alle großformatigen Fliesen (45 x 45, 30 x 60) aufpreispflichtig sind. Dies beginnt bei rund 5 Euro pro qm und endet bei 60 Euro pro qm. Das Gute ist, dass man zu den Fliesenmustern immer auch das Holz der Treppe und den Laminat legen kann und man so einen Gesamteindruck hat. Zusammenfassend: Wandfliesen im Bad und Duschbad: 9 Euro pro qm, Bodenfliesen in der Diele, Küche und Duschbad: 17 Euro, Bodenfliesen im Bad: 7 Euro Aufpreis. Dafür haben wir aber wirklich sehr schönes, hochwertiges Material erhalten. Für den Hauswirtschaftsraum haben wir eine Fliese aus dem Standardprogramm genommen. Was völlig problemlos lief war die Mehr-/Mindermengenberechnung: Die Wände sind ca. 30 cm weniger hoch gefliest, dafür gab es automatisch einen Minderbetrag, der aber von den Aufpreisen leider wieder aufgefressen wurde. Nun war der erste Tag vorbei.
Den zweiten Tag konnten wir etwas relaxter angehen, schließlich hatten wir kein „Autoproblem“. Bei Gussek angekommen, ging es recht schnell weiter. Für die Küche eine Leitung für den Dunstabzug, die in der Decke verlegt ist: 130 Euro. Dann noch einen Warm- und Kaltwasseranschluss samt Ablauf für den Hauswirtschaftsraum: 200 Euro.
Dann kam das Bad. Insgesamt drei Stunden. Im Bemusterungszentrum gibt es eine „Living-Wall“, also eine Leinwand, auf der die Bäder in 3-D darstellt werden. Das Duschbad war ja recht schnell erledigt, aber das Bad im ersten OG! Als wir es erstmalig sahen, gefiel es und gar nicht. Naja, dann mal probieren: die Sechseck-Badewanne mal mit, mal ohne Drempel, mal mit hoher, mal mit niedriger Ablage. Alles nichts. Also eine große Viereck-Wanne, mal mit Trennwand zwischen Wanne und WC, mal ohne …… Irgendwann haben wir dann eine gute Lösung gefunden, sogar mit rund 100 Euro Minderpreis. Die Dusche wurde auch umgeplant, jetzt mit Sitzablage.Der Aufpreis hierfür 150 Euro, die Duschkabine nochmals 250 Euro Aufpreis. Dann die Wandfliesen: mal 1,50m gefliest, mal 1,20m. Hier nochmals ein Dankeschön an Herrn G. und seine Kollegin, die so viel Geduld mit uns hatten. Und wieder war Mittagspause.
Nach der Mittagspause ging es dann etwas entspannter weiter. Armaturen für die Badewanne und Dusche aussuchen, danach die Toiletten. Das war recht schnell erledigt. Die Waschtische haben wir samt Armaturen raus genommen. Hier bauen wir selbst was ein, ein schönes Modell des großen schwedischen Möbelhauses. Danach Schalter und Steckdosen aussuchen. Hier gibt es wirklich sehr schöne Modelle ohne Aufpreis. Da wir unsere Hausaufgaben gemacht hatten und alles schon vorher geplant haben, ging dies recht schnell. Wir haben übrigens das Homewaysystem komplett herausgenommen und dafür einzelne Dosen verlegt. Dies kommt im Endeffekt günstiger und bietet uns das Gleiche. Ein paar zusätzliche Steckdosen haben wir noch gebraucht. Insgesamt um die 150 Euro Aufpreis.
In diesem Zuge haben wir auch gleich unseren Küchenplan abgegeben, damit die entsprechenden Anschlüsse gleich an der richtigen Stelle sind. Dann war die eigentliche Bemusterung vorbei, wir klärten noch ein paar Fragen und dann ging der Papierkrieg los. Das ganze Bemusterungsprotokoll wurde ausgedruckt und noch mal durchgegangen. Dann muss jede Seite unterschrieben werden. Um ca. 16 Uhr waren wir dann (fix und) fertig und wurden von Herrn G. verabschiedet. Die Rückreise über Holland, wo das Diesel ca. 15 Cent weniger kostet, verlief reibungslos.

Zusammenfassend waren es zwei anstrengende Tage. Man sollte sich vor der Bemusterung schon ein wenig über einzelne Punkte informíeren. EIn Besuch im örtlichen Baumarkt kann sicherlich nicht schaden. Dort kann man die "Grundrichtung" festlegen.

Wir waren recht diszipliniert somit hat sich unsere „Aufmusterung“ in Grenzen gehalten, so rund 2.500 Euro. Was wir super fanden war, dass es seitens von Gussek immer fair zuging. Nimmt man etwas raus, bekommt man den vollen Preis erstattet. Tauscht man etwas aus, werden die Preise verrechnet.
Auch möchten wir unserem Bemusterer, Herr G., nochmals danken. Er verstand es, sich immer im richtigen Augenblick einzuklinken und uns entsprechend zu beraten. Das war wirklich prima!

Sonntag, 28. Februar 2010

In Nordhorn angekommen

Wir sind eben in Nordhorn angekommen. Das Hotel, das uns Gussek gebucht hat, ist sehr schön.
Leider war die Anreise ganz und gar nicht schön. Als erstes machte uns der Sturm Xynthia schwer zu schaffen. Als er dann weiter nördlich nachließ, regnete es wie aus Kübeln. Ungefähr 500 m vor unserem Hotel hat dann noch unser Scheibenwischer seinen Dienst eigestellt. Na klasse! Das bringt morgen früh gleich mal Hektik, das Auto in die Werkstatt bringen und dann irgendwie zu Gussek kommen. Hoffentlich bekommt die Werkstatt das schnell geregelt.

Samstag, 27. Februar 2010

Bemusterungstermin steht an

Am Montag geht es los. Die letzten Tage und Wochen habe wir einige Zeit in Baumärkten verbracht. Dort haben wir uns vieles angeschaut, wie Fliesen, Laminat, Dachziegel, Treppen, Türen, Badmöbel usw. Glücklicherweise konnten wir so ein grobes Konzept erstellen, welche Farben und Muster wir in unserem Haus haben möchten. Sicherlich kann man die dort gesehenen Gegenstände nicht 1 zu 1 auf das Angebot von Gussek übertragen, aber man hat wenigstens mal einen Anhaltspunkt. Auch waren wir nochmal im Musterhauszentrum Mannheim und haben uns dort ein paar Ideen geholt.
Dann haben wir noch unsere Steckdosen und Lichtschalter geplant. Gussek hat uns einen vergrößerten Plan geschickt, in den wir im Vorfeld die ganzen Steckdosen und Lichtschalter eingezeichnet haben. Hört sich einfach an, aber wer weiß wo er in 10 Jahren vielleicht mal noch eine Steckdose braucht. Zum Glück gibt es ja Verlängerungskabel und Dreifachstecker ...

Wir sind guter Dinge und haben uns vorgenommen beim Grundprogramm zu bleiben. Mal sehen ob wir das schaffen. Nächste Woche gibt es dann einen etwas ausführlicheren Bemusterungsbericht.

Post von Gussek und Energieversorger

Vorgestern kam noch Post von Gussek: Einmal ein Schreiben, in dem der neue Grundpreis vor der Bemusterung dargstellt wurde. Wieso neuer Grundpreis? Wir werden die Festpreisgarantie um zwei Monate überziehen, deswegen sind zweimal 0,2% der Bausumme fällig. Das wußten wir vorher aber. Dann haben wir noch ein Waschbecken im Hauswirtschaftsraum dazugenommen. Außerdem bekommen wir ja unseren Strom über das Dach, so sind ca. 150 Euro zusätzliche Kosten entstanden, da ein Kabel vom Dach zum Hausanschlusskasten verlegt werden muss.
Heute kam gleich nochmal Post, die Genehmigungsanträge für die Erdwärme. Ein riesiger Papierberg, alles dreifach. Die Anträge sind bereits unterschrieben und an an die Wasserbehörde weitergeleitet.
Strom und Wasser haben wir auch schon beantragt. Auch hier kamen vorbereitete Anträge, die wir an unseren Energieversorger weitergeleitet haben. Das erste Mal sparen wir was, da ein Stromanschluss über das Dach um einiges billiger ist. Gas brauchen wir ja nicht, was nochmal ca. 1500 Euro spart.

Das Wetter gibt langsam Grund zur Hoffnung. Der ganze Schnee ist seit ca. 7 Tagen weg und im Moment scheint die Sonne bei 13 grad.

Montag, 1. Februar 2010

Unsere Küche

Wir haben unsere Küche gekauft. Wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt haben wir die nicht gleich beim ersten Händler gekauft. Da eine Küche nicht gerade für ein paar Euros zu haben ist, sollte man sich hier auch etwas genauer informieren.

Möbelhäuser:
Wer kennt sie nicht? Die bunten Prospekte der Möbelhäuser. Dort werden auch jede Menge Küchen beworben. 20 %, 30 %, 50 % und sogar 70 % auf jede frei geplante Küche. Dazu noch Jubiläumsrabatt und Werkspreise, wer da nicht zuschlägt ist selber Schuld. Also auf zum nächsten Möbelhaus. Ein Verkäufer war recht schnell gefunden, dem haben wir unsere recht konkreten Vorstellungen hinsichtlich des Aussehens und der Ausstattung der Küche dargestellt. Nicht zuletzt wurde ihm auch das Budget dargelegt. „Kein Problem“ war die Antwort, „kommen Sie morgen noch mal, dann ist alles fertig“. O.k., also am nächsten Tag noch mal hin und siehe da, die Küche war geplant. So richtig gefiel uns das noch nicht, also noch ein paar Schränkchen hin- und hergeschoben und gut. Irgendwie gab es keine genaue Aussage über den Hersteller der Elektrogeräte und weitere Details auch wenig weitergehende Information. Dafür aber einen Mausklick: “Ihre Küche hat einen Listenpreis von über 15.000 Euro! Das war aber etwas viel zu viel! Der nächste Mausklick, wilde Zahlenreihen liefen über den Bildschirm und da stand er nun der Preis (nennt sich Verrechnungspreis): über 9.500 Euro, was immer noch zuviel war. Und dann gab es noch einen Supersonderspezialextrapreis: 8.500 Euro. Aha, so funktioniert das. „Und wenn sie dann zum Unterschreiben kommen, kann ich Ihnen einen noch besseren Preis machen“, war die Aussage des Verkäufers.
Das war jetzt erstmal zuviel für uns, da muss man erstmal mitkommen.
Nächstes Möbelhaus: Die Ereignisse glichen fast 1:1 dem ersten. Irgendwie konnten wir uns mit der Sache nicht so recht anfreunden.

Küchenstudio:
Nachdem wir mit den Möbelhäusern nicht so ganz zufrieden waren, fuhren wir zu einem Küchenstudio. Rein äußerlich nicht so unbedingt unsere Preisregion aber fragen kostet ja nichts. Dem dortigen Verkäufer wurden gleich die Eckdaten genannt auch er meinte: „Kein Problem“. Was jetzt kam, überraschte uns doch ein wenig. Eine sehr ausführliche und kompetente Beratung, die Vor- und Nachteile verschiedener Punkte wurden klar herausgearbeitet, pfiffige Ideen und vor allem Qualität. Hier fühlten wir uns wesentlich besser aufgehoben. Der Besitzer meinte im Anschluss an unser Gespräch, dass die kleinen Küchestudios oftmals den Ruf haben, nur Edelküchen liefern zu können. Das stimmt aber nicht, auch im soliden Mittelklassebereich können gute Angebote gemacht werden. Was nicht geht sind Billigangebote für 999,- Euro, da kann man mit den Möbelhäusern nicht mithalten.
Nach drei Tagen erhielten wir einen Anruf, dass die Planung fertig sei. Und siehe da, so stellten wir uns das vor: Mehrere Ansichten der Küche, eine klare Aufstellung über die Preise, einmal über die Möbel an sich und dann über die Elektrogeräte. Jedes Gerät wurde von verschiedenen Herstellern angeboten, jeweils mit Preis klar aufgelistet. Nach zwei kleinen Änderungen bei den Möbeln haben wir die Elektrogeräte durchgesprochen. Was wir super fanden war, dass wir nicht immer das Teuerste „angedreht“ bekamen, sondern dass auch die „Hausmarke“ oftmals eine qualitativ gute Lösung ist.
Und so bekamen wir eine Küche, die genau in unserem Preisrahmen lag und die qualitativ optimal ist.
Abschließend können wir jedem nur empfehlen auch bei einem Küchenstudio ein Angebot einzuholen. Bei uns ist es die Firma Braun & Günther in Landau.

Mittwoch, 27. Januar 2010

Bemusterungstermin und Auftragsbestätigung

Gestern kam gleich zweimal Post von der Firma Gussek:
  1. Eine e-Mail mit unserem Bemusterungstermin. Am 01.03.10 - 02.03.10 werden wir in Nordhorn unser Häuschen ausstatten.
  2. Die Bestätigung, dass der Vorbehalt in unserem Vertrag aufgelöst wurde.

Heute Abend werden wir wohl auch gleich noch eine Küche kaufen, dazu die Tage mehr.

Freitag, 15. Januar 2010

STARTSCHUSS

Gerade eben sind wir vom Notariat zurück gekommen.
Unsere Wohnung ist verkauft. Als Auszugstermin wurde der 31.08.2010 festgelegt.
Natürlich haben wir vorher mit der Firma Gussek gesprochen, ob dieser Termin zur Fertigstellung unseres Hauses reicht.
Trotz guter Auftragslage und vollen Terminbüchern konnte uns der Termin bestätigt werden.
Danke auch an Herrn G. der diesen in Nordhorn ausgehandelt hat.

In der nächsten Zeit wird es hier also öfter mal was neues geben, jetzt stehen erstmal die ersten Planungen und der Bemusterungstermin an. Dazu in Kürze mehr.

Sonntag, 10. Januar 2010

KFW-Effizienzhaus 70% EnEV 2009 und Erdarbeiten

Viele zukünftige Bauherren, die im Moment in der Planungsphase sind, haben sicherlich gemerkt, dass es neue KFW-Richtlinien gibt.
In der Planung hatte unser Haus ca. "KFW 48". Das half uns recht wenig, da die alten KFW 60-Darlehen uninteressant waren und der KFW 40-Standart nur mit einigen Mehrkosten zu erreichen gewesen wäre, was sich jedoch letztendlich nicht rechnete.

Also sprach ich mal mit unserem Verkäufer Herrn G. Wir waren sowieso wegen der Vergabe unserer Erdarbeiten am telefonieren. Und siehe da, drei Tage später lag in unserem Briefkasten eine komplett fertiges Formular zur Beantragung der KFW-Förderung nach Richtlinie 153/154, auch KFW-Effizienzhaus genannt.

Zum Thema Erdarbeiten habe wir auch noch einen Tipp: Es lohnt sich zu vergleichen. Wir haben uns vier Angebote machen lassen. Hier muss man genau lesen: Preise pro Tonne oder Preise pro qm? Material eingebaut? Lieferkosten enthalten? Recycling- oder Naturmaterial, Abrechnung nach Wiegeschein oder Messung usw.
Letztendlich lohnt der Vergleich, gerade wenn wie bei uns ausführliche Erdarbeiten erforderlich sind.

Mittwoch, 23. September 2009

Erdarbeiten

Nachdem die Baugenehmigung vorliegt, sind wir dabei Angebote für die Erdarbeiten einzuholen.
Da wir ca. 300 qm auffüllen müssen, lohnt sich ein Vergleich sicherlich.
Und siehe da, zwei der Erdbauer haben schon für die Firma Gussek gearbeitet und waren voll des Lobes. Gussek läßt bessere Qualität als andere Fertighausanbieter einbauen und auch die restlichen Arbeiten laufen immer zur vollsten Zufriedenheit der Kunden.
Diese Aussagen bestätigen mal wieder unsere Entscheidung mit Gussek zu bauen.

Baugenehmigung liegt vor

Ein weiterer wichtiger Schritt: Die Baugenehmigung liegt vor.
Und das Beste: Bis auf ein paar Einzelheiten wurde alles so wie beantragt genehmigt.
Da haben sich die 8 Wochen bangen und die mehrmaligen "Besuche" bei der Baubehörde gelohnt.
Negativ: Günstig war die Sache nicht, knapp 500 €.